Finnland per Rad

Grüne Hauptstadtregion

Helsinki–Nuuksio–Nurmijärvi–Helsinki
Länge: 150 km
Dauer: 3 Tage/2 Nächte
Schwierigkeitsgrad: mittlerer SchwierigkeitsgradH

öhepunkte:
 Ufer von Meilahti und Munkkiniemi
 Nationalpark Nuuksio
Dorfidylle von Nurmijärvi
Historische Landschaft des Kirchdorfs der Gemeinde Helsinki
Vantaanjoki

Die Vielfalt der Natur der Provinz Uusimaa zeigt sich unmittelbar nach Verlassen des Stadtgebiets. Die grünen Laubwälder und das angenehm hügelige Gelände eignen sich hervorragend für eine Radtour. Der Ausflug beginnt an der Küste entlang in Richtung Espoo. Der Nationalpark Nuuksio bietet direkt in der Nähe der Hauptstadt reichlich Abenteuer in der Wildnis. Die ländliche Gegend geht in das Ballungszentrum Nurmijärvi über. Durch das Tal des Vantaanjoki-Flusses mit seinen großartigen Stromschnellen geht es wieder nach Süden. Durch die vielen Parks von Helsinki gelangen wir zurück in die pulsierende Stadt.

1. Tag  Helsinki und der Nationalpark Nuuksio Helsinki–Nuuksio 39 km

Die Tour beginnt im Zentrum von Helsinki am Ufer von Meilahti in Richtung Westen. Eines der interessantes-ten Besuchsziele zu Beginn der Tour ist das Museum des langjährigen Präsidenten Finnlands, Urho Kekko-nen, in Tamminiemi. Das Gebäude wurde im traditionellen Stil restauriert und man spürt hier noch den Geist der 70er Jahre. Danach gibt es im parkähnlichen Viherlaakso und in den schönen Häusern und Höfen des nördlichen Kauniainen viel zu sehen. Allmählich bleibt die Stadt hinter uns liegen und es geht weiter in Rich-tung Nuuksio. Der Nationalpark Nuuksio liegt an der Grenze zwischen Eichenwald- und südlicher Nadel-waldzone. Die Landschaft ist sehr felsig und die Spuren der Eiszeit sind in Schluchten und Tälern sichtbar. An den steilen Hängen gedeihen viele Pflanzenarten, die Teiche bieten Lebensraum für verschiedene Vögel. Hier gibt es auch zahlreiche Ausflugswege sowie einen Radweg.

2. Tag Finnische Provinz und kleine Dörfer Nuuksio–Nurmijärvi 54 km

Die Route verläuft weiter durch Hügellandschaft in Richtung Norden. Die Gegenden zwischen den Waldabschnitten sind besiedelt. Die Dorfgemeinschaft Otalampi hat direkt an der Eisenbahnstrecke gebaut, wo geschützte Bahnhofsgebäude das Bild beleben. Durch die kleinen Dörfer schlängelt sich der Weg nach Kiljava, wo die Sandstrände des Sääksjärvi-Sees zum Baden einladen. Im belebten Zentrum von Nurmijärvi findet man ein umfassendes Dienstleistungsangebot..

3. Tag Im Tal des Vantaanjoki Nurmijärvi–Helsinki 57 km

Die Tagesroute folgt dem Vantaanjoki-Fluss. Das Geburtshaus des Nationaldichters Aleksis Kivi befindet sich im Dorf Palojoki und dient heute als Museum. Neben dem Museum liegt das Museumsgebiet Taaborin-vuori, das im Sommer als Veranstaltungsort genutzt wird. Myllykoski ist besonders im Frühjahr eine beein-druckende Sehenswürdigkeit. Seinerzeit arbeitete hier eine der bedeutendsten Mühlen von Nurmijärvi und in den 1920er Jahren wurde am Ufer der Stromschnelle das erste Kraftwerk gebaut. An der Myllykoski gibt es gute Wege für Tageswanderungen und hervorragende Angelplätze. Über die Myllykoski-Stromschnelle führt die für den Leichtverkehr vorgesehene Museumsbrücke. Die Tour geht nach Süden in Richtung Vantaa wei-ter. Der Vantaanjoki-Fluss fließt um das Kirchdorf der historischen Gemeinde Helsinki. Die Landschaft wird von Steinkirchen, alten Wohnhäusern, dem Friedhof, einer Mühle und einem Café geprägt. Das Gebiet ist im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel. Die Route endet an der Stromschnelle Vanhankaupunginkoski und die restliche Strecke ins Zentrum verläuft durch Parks.


Übernachtung

www.visitespoo.fi
www.vihti.fi/matkailu
www.nurmijarvi.fi

Schwierigkeitsgrad

Leichter bis mittlerer Schwierigkeitsgrad

Die Tagesrouten sind angemessen. Es gibt einige Höhenunterschiede, aber keine langen Anstiege. Die Route eignet sich auch für Anfänger, aber für die Strecke sollte man genug Zeit einplanen. Die Länge der Strecken am ersten und letzten Tag kann verkürzt werden, indem man mit dem Regionalzug nach Espoo Zentrum und rück zu von Vantaankoski nach Helsinki fährt.

 

PDF: Uudenmaan luontoon_DE.pdf